Reife. So nennen wir es, wenn aus einer Trennung kein Krieg wird. Normalerweise ist es der Höhepunkt zivilisierten Verhaltens, mit einem Ex befreundet zu bleiben. Aber einige Prominente? Sie gehen weiter. Sie stimmen tatsächlich mit der Person überein, die sie ersetzt hat. Es klingt kalt, vielleicht sogar ein bisschen seltsam. Doch für eine bestimmte Gruppe von A-Prominenten ist es erst Dienstag.

Gwyneth Paltrow hasste Chris Martin nicht. Okay, sie hat sich von ihm scheiden lassen, klar. Aber sie freundete sich mit seiner jetzigen Freundin Dakota Johnson an. Miranda Kerr kam nicht nur mit Katy Perry klar; Sie mögen sich tatsächlich, obwohl Katy mit Mirandas Ex-Mann Orlando Bloom verheiratet ist. Und dann ist da noch Demi Moore, die es schafft, mit den Frauen von Bruce Willis und Ashton Kutcher, ihren beiden berühmten Ex-Partnern, befreundet zu sein.

Warum sind wir davon besessen? Wir wollen vor allem Drama. Aber das Zusammenleben dieser Menschen deutet auf ein Maß an Distanz hin, das die meisten von uns in einem Gruppenchat nicht überleben könnten, geschweige denn bei einer Veranstaltung auf dem roten Teppich.

Schauen wir uns das erste Paar auf der Liste an. Es sind fast immer die Schlagzeilenmacher.

Taylor Swift & Tay Lautner

Du erinnerst dich an sie. Oder besser gesagt, du erinnerst dich an sie. Sie haben sich nie offiziell verabredet. Nun ja, technisch gesehen war das im Jahr 2009 etwa anderthalb Monate lang so, aber es war so zurückhaltend, dass es sich wie eine Geheimagentenoperation anfühlte. Die Welt geriet sowieso außer Kontrolle. #Brayton, irgendjemand?

Ein paar Jahre später. Der Funke erlosch. Die Boulevardzeitungen gingen weiter. Und doch haben sie sich nicht gehasst. Sie pflegen ein zivilisiertes, sogar freundschaftliches Verhältnis. Taylor hat Tay nicht blockiert. Tay hat keine Diss-Tracks getwittert.

Es kommt selten vor, dass eine Beziehung, die so heiß ausbrennt, hinterher so sauber brennt.

Haben sie sich über das Überleben der frühen 2010er Jahre geeinigt? Vielleicht. Schreiben sie SMS, wenn das The Notebook -Jubiläum vor der Tür steht? Wir werden es nie erfahren. Der Punkt steht. Sie mussten nicht zu Feinden werden, nur weil die Öffentlichkeit schrie, sie sollten es tun.

Da fragt man sich: Wenn sie es schaffen, warum brennen dann so viele andere aus Spaß Brücken nieder?