Dr. Pia Campagna hat etwas gewonnen. Großes Etwas.
Die Organization for the Study of Sex Differences hat ihr gerade den Elizabeth Young New Investigator Award verliehen. Sie ist Postdoktorandin an der UCSF. Auch Teil des dortigen Women’s Health Research Clusters. Mit der Auszeichnung werden Nachwuchskräfte ausgezeichnet, die sich tatsächlich mit Geschlecht und Geschlechterunterschieden bei Krankheiten befassen.
Innovation zu gesundheitlichen Unterschieden ist wichtig.
Ihr besonderer Fokus? Frauengehirne. Insbesondere wie sie in den Wechseljahren altern. Ihr Projekt hat schon einen Titel. „Multi-Omic-Signaturen verknüpfen den Zeitpunkt der Menopause mit der Alterung des menschlichen Gehirns.“ Das hört sich schwer an, aber in Wirklichkeit geht es um Daten. Schichten davon. Sie befasst sich mit der Biologie. Wie verändert sich Ihr Gehirn auf molekularer Ebene, wenn Sie in die Wechseljahre kommen?
Wir wissen nicht genug. Noch. Diese Wissenslücke ist für das Verständnis der Gehirngesundheit in späteren Jahren enorm. Vielleicht hilft uns das, das Altern besser zu unterstützen. Vielleicht noch nicht.
Aber diese Anerkennung sagt viel. Der Cluster leistet schwere Arbeit. Ihre Arbeit schreit nach einem: Wir können nicht einfach die männliche Biologie als Vorlage verwenden. Es gibt frauenspezifische Faktoren. Sie sind ein Leben lang von Bedeutung. Nicht erst am Ende.
Neugierig? Sie sollten ihr Profil überprüfen. Die Details sind da.
Was fehlt uns sonst noch in der Frauengesundheit? Wahrscheinlich reichlich. Die Arbeit geht weiter.



























