Im Jahr 2023 gaben die Amerikaner 6,6 Milliarden US-Dollar für Deodorants aus, wobei sich viele für „natürliche“ Alternativen entschieden. Ein Dermatologe argumentiert jedoch, dass diese Produkte schlimmer sein können als herkömmliche Optionen und allergische Reaktionen und Hautreizungen verursachen können.

Das Problem mit „Natürlich“

Dr. Divya Shokeen, Gründerin des Ocean Skin & Vein Institute, berichtet, dass sie fast täglich Patienten mit Allergien gegen natürliche Deodorants sieht. Obwohl sie weder Aluminium noch Parabene oder Phthalate enthalten, enthalten diese Produkte häufig reizende Inhaltsstoffe.

Der Begriff „natürlich“ selbst unterliegt keiner Regulierung durch die FDA, was bedeutet, dass ein als solches gekennzeichnetes Produkt dennoch schädliche Substanzen enthalten kann. Giftefeu ist natürlich, aber niemand möchte es auf seiner Haut. Häufige Inhaltsstoffe wie Backpulver, ätherische Öle und Kokosnussöl sind oft die Übeltäter.

Warum natürliche Deodorants reizen

Die alkalische Natur von Backpulver stört das natürliche pH-Gleichgewicht der Haut und führt zu Reaktionen. Ätherische Öle sind ein weiteres häufiges Allergen, während Kokosnussöl bei manchen Anwendern ebenfalls zu Problemen führen kann.

Auch das Argument, dass natürliche Deodorants aufgrund von Aluminiumproblemen sicherer seien, ist irreführend. Große Gesundheitsverbände haben keinen Zusammenhang zwischen Aluminium und Brustkrebs oder der Alzheimer-Krankheit festgestellt.

Das richtige Deodorant auswählen

Letztendlich gibt es keine eindeutigen Beweise dafür, dass natürliche Deodorants herkömmlichen Deodorants überlegen sind. Beides kann für bestimmte Personen zu Problemen führen. Die beste Wahl ist das Produkt, das für Sie am besten funktioniert, ohne Reizungen zu verursachen.

Das Fazit: Marketing ist nicht gleichbedeutend mit Wissenschaft. Wählen Sie, was sich am besten anfühlt und riecht, aber achten Sie auf potenzielle Allergene und unbegründete gesundheitsbezogene Angaben.