Der Dirty Martini ist ein zeitloses Getränk, das für seine Knusprigkeit und herzhaften Note bekannt ist. Im Gegensatz zu anderen Cocktails wird er selten ohne Beschreibungen bestellt: dry, gin, wodka, with a Twist oder, wie viele es bevorzugen, dirty. Der beste Martini ist immer der, den Sie am meisten genießen, aber für diejenigen, die einen kräftigeren Geschmack schätzen, ist ein schmutziger Martini – oder sogar ein „schmutziger“ mit extra Salzlake – genau das Richtige.
Was macht es besonders?
Ein Dirty Martini ist einfach ein klassischer Martini, verfeinert mit Olivenlake. Dieser Zusatz führt eine reichhaltige, herzhafte Dimension ein, die den Alkohol ausbalanciert und für mehr Komplexität sorgt. Viele finden, dass es die Schärfe von Gin oder Wodka abmildert und ihn schmackhafter macht. Das Getränk ist von Natur aus schick und angenehm, egal ob Sie es geschüttelt oder gerührt bevorzugen.
Hauptzutaten und warum sie wichtig sind
Die Qualität der Zutaten beeinflusst maßgeblich den Endgeschmack.
- Gin oder Wodka: Ein London Dry Gin ist traditionell, aber auch moderne, zitrusbetonte Gins wie Future Gin oder Plymouth können glänzen. Wenn Sie Wodka bevorzugen, wählen Sie eine Premiumflasche, da diese den Großteil des Getränks ausmacht.
- Trockener Wermut: Dies sorgt für ausgewogene Komplexität und Geschmeidigkeit. Überspringen Sie es nicht; Schon eine kleine Menge verleiht dem Cocktail das gewisse Etwas.
- Olivenlake: Der Schlüssel zum „schmutzigen“ Element. Verwenden Sie Salzlake aus hochwertigen Oliven – butterartige Castelvetrano-Oliven oder mit Piment gefüllte spanische Königin-Oliven sind eine ausgezeichnete Wahl.
So machen Sie einen perfekten Dirty Martini
Die Methode ist unkompliziert:
- Das Glas abkühlen lassen: Ein Martini- oder Coupe-Glas mindestens 5 Minuten lang kühlen oder einfrieren.
- Zutaten kombinieren: Gin oder Wodka, trockenen Wermut und Olivenlake mit Eis gut gekühlt verrühren (ca. 30 Sekunden). Durch Rühren, nicht Schütteln bleibt der Martini klar.
- Abseihen und garnieren: In das gekühlte Glas gießen und mit Oliven garnieren.
Variationen und Anpassungen
- Filthy Martini: Verdoppeln Sie die Olivenlake auf 1 Unze für einen besonders herzhaften Kick.
- Alternative Salzlaken: Experimentieren Sie mit eingelegten Lebensmitteln wie Peperoncini, Cornichon-Gurken, Kapern oder eingelegten Zwiebeln für einzigartige Variationen.
- Olivenauswahl: Verwenden Sie mit Knoblauch oder Blauschimmelkäse gefüllte Oliven für kräftigere Aromen.
- Trockener Martini: Lassen Sie den Wermut ganz weg; Schwenken Sie eine kleine Menge im Glas und gießen Sie es aus, bevor Sie es abseihen.
- 50/50 Martini: Kombinieren Sie zu gleichen Teilen Gin oder Wodka und trockenen Wermut mit Olivenlake für ein weniger alkoholisches, aromatischeres Getränk.
Stapelverarbeitung für Partys
Mischen Sie bei größeren Zusammenkünften das folgende Verhältnis für etwa 12 Cocktails vor: 3 ¾ Tassen Gin oder Wodka, 1 ¼ Tassen Wasser (um die Eisverdünnung zu berücksichtigen), ¾ Tasse trockener Wermut und ¾ Tasse grüne Olivenlake. Kühl stellen und mit einer Beilage Oliven servieren.
Fazit: Der Dirty Martini ist ein vielseitiger Klassiker, der zum Experimentieren einlädt. Von subtilen Salznoten bis hin zu intensiven herzhaften Aromen ist für jeden etwas dabei. Egal, ob Sie ein erfahrener Cocktail-Enthusiast oder ein neugieriger Neuling sind, die Beherrschung dieses Getränks ist eine lohnende Aufgabe.
