Schätzungsweise 50 bis 70 Millionen Amerikaner leiden unter Schlafproblemen, aber einige Störungen bleiben unbemerkt, weil sie während Sie schlafen. Das sind nicht nur Unannehmlichkeiten; Dies können Anzeichen einer Grunderkrankung oder nicht diagnostizierter Schlafstörungen sein, die sich negativ auf Ihre Gesundheit auswirken.
Warum es wichtig ist: Schlaf ist nicht nur Ausfallzeit. Dabei repariert sich Ihr Körper, festigt Erinnerungen und reguliert lebenswichtige Funktionen. Chronische Störungen beeinträchtigen die körperliche und geistige Gesundheit und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Depressionen und sogar Unfälle. Das Ignorieren dieser Probleme kann bestehende Probleme verschlimmern oder neue schaffen.
Nach Luft schnappen: Könnte Schlafapnoe sein
Wenn man beim Aufwachen nach Luft schnappt, ist das oft ein Zeichen für Schlafapnoe, eine Erkrankung, bei der die Atmung während des Schlafs immer wieder stoppt und wieder anfängt. Dies geschieht, wenn sich die Halsmuskulatur entspannt und die Atemwege verengen oder verschließen. Schnarchen, Erstickungsgefühle und ein trockener Mund sind häufige Begleitsymptome.
Bei Schlafapnoe geht es nicht nur darum, sich müde zu fühlen. Unbehandelt erhöht es den Blutdruck, erhöht das Risiko für Schlaganfälle und Herzversagen und kann zum kognitiven Verfall beitragen. Eine Schlafstudie ist das Standarddiagnoseinstrument und führt häufig zu einer Behandlung mit einem CPAP-Gerät, um die Atemwege offen zu halten.
Auch ein postnasaler Tropfen kann dieses Gefühl hervorrufen, da der Schleim die Atemwege blockiert. Flüssigkeitszufuhr, Salzspülungen oder abschwellende Mittel können helfen; In schweren Fällen kann ein Facharzt erforderlich sein, um Allergien oder Sinusitis auszuschließen. Saurer Reflux ist ein weiterer Übeltäter, wobei Magensäure die Speiseröhre reizt. Das Schlafen auf der linken Seite oder das Hochlagern des Oberkörpers kann dies mildern.
Schnarchen: Mehr als nur lästig
Auch wenn Schnarchen oft als lästig abgetan wird, kann es doch ein Hinweis auf zugrunde liegende Probleme sein. Es wird häufig mit Schlafapnoe in Verbindung gebracht, kann aber auch auf Allergien, Stauungen oder Übergewicht zurückzuführen sein. Kurzatmigkeit und Schwitzen im Schlaf sind Warnsignale.
Die Behandlungen reichen von Änderungen des Lebensstils (Gewichtsverlust, Seitenschlafen) bis hin zu Nasenpflastern oder oralen Hilfsmitteln. Bei starkem Schnarchen ist eine Schlafuntersuchung unerlässlich, um festzustellen, ob eine Schlafapnoe vorliegt.
Unbewusstes Verhalten: Schlafwandeln und Sprechen
Schlafwandeln (Somnambulismus) und Schlafgespräche (Somniloquie) werden als Parasomnien kategorisiert – unerwünschte Verhaltensweisen im Schlaf. Schlafwandeln findet im Tiefschlaf statt, der nicht im REM-Schlaf stattfindet und oft durch Stress, Angstzustände oder Medikamente ausgelöst wird. Es kann zu Verletzungen kommen, wenn der Schläfer in Gefahrensituationen gerät.
Schlafgespräche kommen häufig vor, können jedoch auf zugrunde liegende psychische Probleme, Drogenmissbrauch oder emotionalen Stress hinweisen. Wenn es neu oder besorgniserregend ist, sollte ein Spezialist konsultiert werden. Eine Anpassung des Lebensstils und die Vermeidung von Auslösern (Schlafmangel, Alkohol) sind wichtige präventive Maßnahmen.
Chronische Albträume: Jenseits böser Träume
Wiederkehrende Albträume können ein Zeichen für eine tiefer liegende psychische Belastung sein. Angstzustände, Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten sind häufige Ursachen. Chronische Albträume stören nicht nur den Schlaf; Sie sind mit einem erhöhten Suizidrisiko, Herzerkrankungen und Fettleibigkeit verbunden.
Die Behandlung umfasst eine Therapie (bildliche Probentherapie bei PTBS), Stressbewältigungstechniken oder die Anpassung von Medikamenten. Wenn Albträume schwächend sind, ist professionelle Hilfe entscheidend.
Andere Warnsignale: Nykturie, Zähneknirschen und Schlafstörungen
- Nykturie (häufiges nächtliches Wasserlassen) kann auf Blasenprobleme, Diabetes, Nierenprobleme oder eine Prostatavergrößerung hinweisen.
- Zähneknirschen (Bruxismus) ist oft auf Stress zurückzuführen, kann aber auch auf eine Fehlstellung des Bisses zurückzuführen sein.
- Schlafessen (SRED) ist eine gefährliche Erkrankung, bei der Personen bewusstlos Nahrung zu sich nehmen, was manchmal zu Verletzungen oder Vergiftungen führt.
So überwachen Sie Ihren Schlaf
Wenn Sie alleine leben, ist die Überwachung von Schlafstörungen schwieriger. Achten Sie auf Anzeichen wie unerklärliche Unordnung, extreme Tagesmüdigkeit oder Reizbarkeit, obwohl Sie genügend Stunden im Bett liegen.
Tragbare Schlaf-Tracker können Atemmuster und Bewegungen aufzeichnen, sind jedoch kein Ersatz für eine professionelle Diagnose. Wenn Sie ein Problem vermuten, konsultieren Sie einen Arzt mit detaillierten Schlafprotokollen.
Das Fazit: Schlafstörungen sind nicht immer harmlos. Das Ignorieren kann die zugrunde liegenden Gesundheitsprobleme verschlimmern. Wenn Sie anhaltende Probleme haben, zögern Sie nicht, eine professionelle Beurteilung einzuholen. Schlaf ist für die Gesundheit von grundlegender Bedeutung und der proaktive Umgang mit Störungen ist entscheidend für das langfristige Wohlbefinden.
